Ich heiße Clementina Salatto. Ich bin die Tochter eines Landwirts. Mein Vater hatte einen starken Charakter. Den hatte auch ich und oft sind wir aneinander geraten

So entschied ich mich, Lehrerin zu werden. Das gefiel mir sehr. Aber in meinem Herzen war ich nicht glücklich. Ich wollte auf dem Land leben und arbeiten.

Zurückgekehrt bin ich aus Gefühlsgründen. Von Landwirtschaft verstand ich wenig, doch mit dem Anbau ist es wie beim Tanzen: Man muss nur die richtigen Schritte finden.

Die Männer wollen nicht gerne von einer Frau geführt werden. Dank meiner Erfahrung in der Schule habe ich Arbeitsgruppen erfunden: Die sind nicht fest, sondern wechseln, und alle Beteiligten fühlen sich verantwortlich und wichtig.

Das ist mühsam, aber die Mühe lohnt sich.
Die Landschaft ist hier sehr schön.
Es gibt Orte, an denen man alle Sorgen vergisst.

Ich gehe dorthin, betrachte die Hügel und das Meer, und finde Lösungen.
Oder ich fühle mich einfach nur gut.
Meine Geschichte ist eine Geschichte des Friedens, den ich mit der Gegend geschlossen habe.

Fusilli alla Norma

Clementina Salatto
Zutaten für 4 Portionen:
350g Fusilli Academia Barilla
250g Aubergine
150g gesalzener Ricotta
350g geschälte Dosentomaten
50g Zwiebel
40ml natives Olivenöl extra
5 Basilikumblätter
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung

Die Aubergine in Würfel schneiden und leicht salzen.

30 Minuten warten, damit der bittere Geschmack entzogen wird.

Das Öl in eine Bratpfanne geben und zuerst die gehackte Zwiebel und die ganze Knoblauchzehe anbraten.

Die Aubergine hinzugeben, weich werden lassen, dann das Tomatenfruchtfleisch, Salz und Pfeffer hinzugeben und 15-20 Minuten kochen. Den Knoblauch herausnehmen und beiseitelegen.

Inzwischen die Fusilli in Salzwasser kochen und, wenn sie gar sind, in der Sauce schwenken.

Basilikum und geriebenen, gesalzenen Ricotta (oder eventuell gewürfelten Mozzarella) hinzugeben.

Unsere Pasta
Santuario di Maria Santissima della Fontana, Torremaggiore (Foggia)

Die Benediktiner der Abtei von San Pietro gründeten diese Kirche in der Nähe eines wichtigen öffentlichen Brunnens. Hier sind zuerst die Tempelritter vorbeigekommen, dann gab es verschiedene Lehnsherren und zuletzt wurde der Ort zum Sitz der Fürsten di Sangro. 
Nach Abschaffung des Feudalismus im Jahre 1810 kehrte die Kirche in den Besitz der Gemeinde und ihrer Bürger zurück. Und es waren die frommen Bürger, die dafür sorgten, dass die Kirche auf ihre Kosten restauriert wurde. 
Noch heute kann man im Innern der Kirche wertvolle Votivtafeln aus Silber und ergreifende Votivgaben bewundern. Doch vor allem sind sie ein großes Kulturerbe der Menschheit.

Clementina Salatto