Ich heiße Marianna Masselli.
Meine Leidenschaften sind das Theater und der Weizen. Ich bin Theaterkritikerin, arbeite aber auch auf dem Feld.

Das Theater ist schnelllebig, deckt aber Verborgenes auf: Es hat mit den Wurzeln des menschlichen Lebens zu tun. Dasselbe gilt für die Felder.

Mein Vater war Züchter und Landwirt. Ich habe den Beruf erst später erlernt. Matteo, ein enger Mitarbeiter, dem ich viel verdanke, hat ihn mir mit viel Geduld beigebracht.

Früher habe ich den Sommer gehasst. Heute kann ich es nicht erwarten.

Bis er da ist, mit seinen langen, goldfarbenen Tagen, an denen man Zeit hat und zu sich selbst findet. Alles erblüht von Neuem und wird wiedergeboren.

Ob es etwas gibt, das mich an den Weizen erinnert? An den Tagen des Korndreschens brachte mir Matteo immer ein Brötchen mit Schinken.

Mein Jahr wurde nach diesem Brötchen unterteilt. Das ist heute noch so. Es bedeutet, zusammen auf die Ernte zu warten. Die Spannung bevor es losgeht.

Spaghetti alla Nerano

Marianna Masselli
Zutaten für 4 Portionen:
350g Spaghetti Academia Barilla
350g Zucchini
50g Zwiebel
Ein Thymianzweig
50ml natives Olivenöl extra
40g geriebener Parmigiano Reggiano
Zubereitung

Zucchini waschen und in Würfel schneiden.

Die Zwiebel schälen, hacken und langsam mit wenig Olivenöl sautieren.

Zucchiniwürfel hinzufügen und 1 Minute kochen lassen.

Dann den Thymianzweig hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen.

Spaghetti in reichlich leicht gesalzenem Wasser kochen, dann abseihen, ein wenig Kochwasser aufbewahren. Mit den Zucchinistücken schwenken, das restliche Olivenöl und das Kochwasser hinzugeben, um eine leichte Emulsion zu erzeugen.

Parmigiano Reggiano hinzugeben und servieren.

Unsere Pasta
Santuario della Madonna di Cristo, Rignano Garganico (Foggia)

„Einer der einzigartigsten architektonischen Komplexe im ganzen Umkreis.“ So wird diese Kirche inmitten von grünen Olivenhainen beschrieben, die vor den Toren des Ortes Rignano Garganico liegt. 

Ursprünglich (1176) sollte das Heiligtum den Geschichtsbüchern zufolge ein Benediktinerkloster beherbergen. 

Doch die Volkslegende erzählt noch eine eindrucksvollere Geschichte, in der die uralte Verbindung dieses Landes zum Getreide im Vordergrund steht. Es wird also erzählt, dass diese Kapelle ihre Ursprünge einem Wunder verdankt: der Erscheinung der Jungfrau Maria mit Ähren in der Hand, die sich in der Grotte darunter zutrug. Wie die Körner keimen, wenn man sie in den Boden legt, und uns neues Leben und Nahrung schenken, so wuchsen in diesem Hohlraum im Untergrund die Fundamente des Heiligtums.


Azienda agricola Don Antonio
Marianna Masselli