Ich heiße Paolo Serrilli.
Ich habe Jura studiert, fühlte mich aber dazu berufen, Landwirt zu werden und das habe ich dann auch gemacht.

Mein Hof wurde über Generationen vom Vater an den Sohn vererbt. Einige hier gefundene Überbleibsel bestärken mich im Glauben, dass es den Betrieb schon seit über 200 Jahren gibt.

Ich bin von der Technologie fasziniert. Bald werde ich eine Drohne kaufen, denn in der glühenden Hitze die Felder zu besichtigen kann einen hier in der Gegend um Foggia ganz schön auslaugen.

Ich glaube, dass sich die Landwirte in zwei Gruppen unterteilen: die, die sich die Hände schmutzig machen und die, die auf der Maschine sitzen bleiben, fernab des Staubs. Sich die Hände schmutzig machen ist aber unentbehrlich.

Es gibt einen Kehrreim, den mir mein Vater immer vorgesungen hat.
Kleines Samenkorn, wo bist du?
Unter der Erde, weißt du das nicht?
Und da unten machst du nichts?
Ich schlafe in meiner Wiege, treibe eine Ähre aus und werde dir viele Samen schenken

Eine Art Weissagung der Natur. Ein Kehrreim, der Sinn macht.

Spaghetti alla Norma

Paolo Serrilli
Zutaten für 4 Portionen:
350g Spaghetti Academia Barilla
250g Aubergine
150g gesalzener Ricotta
350g geschälte Dosentomaten
50g Zwiebel
40ml natives Olivenöl extra
5 Basilikumblätter
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung

Die Aubergine in Würfel schneiden und leicht salzen.

30 Minuten warten, damit der bittere Geschmack entzogen wird.

Das Öl in eine Bratpfanne geben und zuerst die gehackte Zwiebel und die ganze Knoblauchzehe anbraten.

Die Aubergine hinzugeben, weich werden lassen, dann das Tomatenfruchtfleisch, Salz und Pfeffer hinzugeben und 15-20 Minuten kochen. Den Knoblauch herausnehmen und beiseitelegen.

Inzwischen die Fusilli in Salzwasser kochen und, wenn sie gar sind, in der Sauce schwenken.

Basilikum und geriebenen, gesalzenen Ricotta (oder eventuell gewürfelten Mozzarella) hinzugeben.

Unsere Pasta
Panorama da Rignano Garganico (Foggia)

Nur etwa 20 km von dem Landwirtschaftsbetrieb von Paolo Serrilli entfernt, beherrscht der auf einem 600 m hohen Hügel gelegene Ort Rignano Garganico das enorme Tafelland von Apulien und bietet einen atemberaubenden Ausblick. Nicht umsonst wird er auch der „Balkon von Apulien“ genannt. Viele historische Funde in der Gegend deuten darauf hin, dass der Ort seine Ursprünge in der Vorgeschichte hat. Doch noch urzeitlicher und älter als der Ort ist hier die Natur selbst. Ausgedehnte grüne Flächen, soweit das Auge reicht, die am Horizont mit dem Himmel verschmelzen.

Azienda agricola Mezzanagrande
Paolo Serrilli